Wenn Lebensmittel nicht vertragen werden (Teil 1)

Autor(en): Ursula Fischer

Mit zunehmendem Alter können einzelne Bestandteile von Speisen und Getränken nach dem Verzehr Bauschmerzen, Blähungen, Völlegefühl oder Durchfall hervorrufen. Bestimmte Nahrungsbestandteile, z. B. Milchzucker, Fruchtzucker oder Gluten, können diese Beschwerden auslösen. Die Ursachen können aber auch unklar, also unspezifischer Art, sein. Unspezifische Unverträglichkeiten treten erfahrungsgemäß vermehrt auf, wenn fettige und frittierte Speisen, Kohl oder Hülsenfrüchte gegessen werden. Die Mahlzeiten strukturieren – gerade im Alter – häufig den Tag und haben einen sozialen, geselligen Aspekt. Sie sollten das Wohlbefinden fördern und den Betroffenen nicht die Freude am Essen und Trinken nehmen. Reagieren Pflegebedürftige mit Unverträglichkeiten auf die Nahrungsaufnahme, sollte deshalb unbedingt herausgefunden werden, woran genau es liegt. Vorgebeugt werden kann Unverträglichkeiten, indem die auslösenden Lebensmittel bei der Herstellung der Speisen nicht verwendet und mögliche Getränke nicht getrunken werden.

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