Pflegekunden mit Parkinson betreuen

Autor(en): Danica Peters

1 von 1000 Menschen in Deutschland erkrankt an Morbus Parkinson, im Volksmund auch Schüttellähmung genannt. Seit 1919 weiß man, dass ein Absterben der dopaminbildenden Zellen (anregender Botenstoff) in der Substantia nigra, welche einen Teil des Gehirns darstellt, verantwortlich für die Symptome ist. Warum die Zellen absterben, ist bis heute aber nicht geklärt.

Die auffälligsten Symptome sind das Zittern (Tremor), die Muskelsteifigkeit (Rigor), durch die Bewegungen abgehakt erscheinen, und die Bewegungslosigkeit (Akinese), die insbesondere bei der häufig fehlenden Mimik auffällt.

Die Betroffenen leiden in der Regel sehr unter den Symptomen, sodass eine einfühlsame Betreuung besonders wichtig ist.

Behandelt wird der M. Parkinson mit Medikamenten. Eine aktivierende Therapie und Pflege sind unabdinglich. Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Pflege und Betreuung sollten zur Unterstützung des Patienten Hand in Hand arbeiten.

Ausgabe 1, 2019 Artikel lesen

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